Zehn Ursachen für eine entzündete Bauchspeicheldrüse – und welche Anzeichen ihr kennen solltet (2023)

Zehn Ursachen für eine entzündete Bauchspeicheldrüse – und welche Anzeichen ihr kennen solltet (1)

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Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung, die sogenannte Pankreatitis, ist eine ernste Erkrankung, die starke Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme verursachen kann.

Häufige Ursachen sind Gallensteine, starker Alkoholkonsum, hohe Blutfettwerte und Rauchen.

Wenn ihr Pankreatitis habt, kann ein Arzt Behandlungen vorschlagen und helfen, das Risiko von Komplikationen zu verringern.

Die Bauchspeicheldrüse spielt eine wichtige Rolle bei der gesunden Verdauung. Sie stellt Enzyme her, die die Nahrung aufspalten, und produziert Insulin und Glukagon, die den Blutzucker regulieren. Entzündungen in der Bauchspeicheldrüse, die oft durch bestimmte Faktoren wie Ernährung, Rauchen, Alkoholkonsum und Infektionen verursacht werden, können jedoch zu einer ernsten Erkrankung wie Pankreatitis führen. Es gibt zwei Arten von Pankreatitis:

  • Die akute Bauchspeicheldrüsenentzündung ist die Hauptursache für Magen-Darm-bedingte Krankenhauseinweisungen. Die Symptome treten plötzlich auf und bessern sich in der Regel innerhalb einer Woche, doch in einigen Fällen kann es zu schweren Komplikationen kommen. Eine akute Pankreatitis kann in mehreren Schüben auftreten, insbesondere ohne Behandlung.
  • Die chronische Pankreatitis führt zu einer zunehmenden Schädigung der Bauchspeicheldrüse. Die Symptome können kommen und gehen, aber sie können über lange Zeiträume anhalten. Außerdem verschlimmern sie sich im Laufe der Zeit. Zur Behandlung eurer Symptome benötigt ihr eine kontinuierliche medizinische Versorgung.

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Beide Arten der Bauchspeicheldrüsenentzündung können starke Bauchschmerzen verursachen und die Verdauung erschweren. Eine Pankreatitis kann ein Anzeichen für Bauchspeicheldrüsenkrebs sein, aber auch eine Reihe anderer Ursachen haben. Lest weiter, um die Symptome der Pankreatitis sowie die häufigsten Ursachen für diese Erkrankung und deren Behandlung kennenzulernen.

Symptome einer Pankreatitis

Eine akute Pankreatitis beginnt in der Regel mit plötzlichen Schmerzen im Oberbauch. Ihr könnt auch Schmerzen in der Mitte eures Rückens verspüren, sagt Petros Benias, Leiter der Gastroenterologie am US-amerikanischen Lenox Hill Krankenhaus in New York City. Weitere Symptome sind:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Empfindlicher Unterleib
  • Fieber

Die meisten Menschen erholen sich vollständig von einer leichten Pankreatitis. Schwere Fälle können jedoch schwerwiegende Komplikationen verursachen, darunter:

  • Nierenversagen
  • Probleme beim Atmen
  • Infektion der Bauchspeicheldrüse
  • Innere Blutungen

Die chronische Pankreatitis hingegen schreitet in der Regel langsam voran und ist daher oft schwer zu diagnostizieren. „Sie ist das Ergebnis vieler, oft schleichender Schübe der Bauchspeicheldrüsenentzündung, die in ihrer Gesamtheit zu einem Narbengewebe in der Bauchspeicheldrüse führen“, sagt Benias. Die Symptome einer chronischen Pankreatitis können kommen und gehen. Wenn ihr Symptome habt, können diese folgende sein:

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  • Schmerzen im Oberbauch
  • Schmerzen im Unterleib, die sich nach dem Essen verschlimmern
  • Gewichtsverlust
  • Fettiger, stinkender Stuhlgang
  • Übelkeit und Erbrechen

Hier sind die zehn häufigsten Ursachen für akute und chronische Pankreatitis.

1. Gallensteine

Gallensteine sind der häufigste Grund für eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung, die in bis zu 40 Prozent der Fälle auftritt. Gallensteine entstehen, wenn sich eure Gallenblase nicht vollständig entleert. Die Gallenblase speichert eine Flüssigkeit, die Galle, die bei der Fettverdauung hilft. Wenn ihr Fett esst, gibt die Gallenblase die Gallenflüssigkeit durch eine Röhre, den sogenannten Hauptgallengang, ab.

Wenn sich die Gallenblase jedoch nicht vollständig oder nicht oft genug entleert, sammelt sich die Galle in Form kristallisierter Steine, den sogenannten Gallensteinen. Diese Gallensteine können dann im Hauptgallengang oder im Bauchspeicheldrüsengang stecken bleiben und eine Verstopfung verursachen, die zu einer Bauchspeicheldrüsenentzündung führt. Wenn Gallensteine eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) verursachen, könnt ihr Symptome wie diese bemerken:

Was ihr dagegen tun könnt: Manchmal verschwinden Gallensteine von selbst. Aber wenn nicht, können sie ernsthafte Komplikationen verursachen, sodass euer Arzt wahrscheinlich empfehlen wird, sie zu entfernen:

Endoskopische retrograde Cholangiopankreatographie (ERCP): Bei diesem Verfahren führt ein Gastroenterologe oder Chirurg einen Schlauch mit einer Kamera am Ende – ein sogenanntes Endoskop – von eurem Rachen bis zu eurem Gallengang ein. Mithilfe von Instrumenten, die durch das Endoskop geleitet werden, können Gallensteine entfernt und Verstopfungen beseitigt werden, indem man sogenannte Stents, also kleine hohle Röhren einsetzt, die den Gallengang offen halten.

Entfernung der Gallenblase: Euer Arzt kann euch auch empfehlen, eure Gallenblase zu entfernen, um die Bildung von Gallensteinen zu verhindern. Dies geschieht in der Regel durch eine sogenannte laparoskopische Operation, bei der der Chirurg mit einer winzigen Kamera und kleinen Werkzeugen die Gallenblase entfernt.

2. Alkohol

Starker Alkoholkonsum kann das Risiko, eine Pankreatitis zu entwickeln, stark erhöhen: Wenn ihr in der Vergangenheit eine Alkoholabhängigkeit hattet, ist das Risiko etwa viermal so hoch. Alkoholkonsum verursacht bis zu 40 Prozent der Fälle chronischer Pankreatitis und bis zu einem Drittel der Fälle akuter Pankreatitis.

Hinweis: Eine durch Alkoholkonsum verursachte Bauchspeicheldrüsenentzündung tritt in der Regel auf, wenn ihr über mehrere Jahre hinweg viel trinkt und weitere Risikofaktoren, wie etwa das Rauchen, hinzukommen. Das Risiko steigt ab einem Konsum von vier bis fünf Gläsern pro Tag

Was ihr dagegen tun könnt: Wenn ihr einen Pankreatitis-Schub erleidet, kann euer Arzt euch empfehlen, keinen Alkohol mehr zu trinken. Wenn ihr mit dem Trinken aufhört, sinkt das Risiko für weitere Schübe und die Wahrscheinlichkeit, dass sich eine chronische Pankreatitis entwickelt. Euer Arzt kann euch auch empfehlen, bestimmte Maßnahmen gegen den Alkoholkonsum zu ergreifen, wie zum Beispiel:

  • Medizinische Entgiftung, die eure Entzugssymptome lindern und behandeln kann.
  • Beratung, Selbsthilfegruppen und Genesungsprogramme wie die Anonymen Alkoholiker.
  • Medikamente wie Naltrexon und Acamprosat, die das Verlangen nach Alkohol reduzieren, oder Disulfiram, das dazu beiträgt, den Alkoholkonsum zu verhindern. Disulfiram sorgt dafür, dass ihr euch sehr krank fühlt, wenn ihr trinkt.
  • Behandlung gleichzeitig auftretender psychischer Symptome wie Angstzustände oder Depressionen.

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3. Hypertriglyceridämie

Hypertriglyceridämie, also ein hoher Fettgehalt (auch Triglyceride genannt) im Blut, verursacht bis zu zehn Prozent der Fälle akuter Pankreatitis. Bei einem sehr hohen Triglyceridspiegel werden die Fette zu freien Fettsäuren abgebaut, die eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse verursachen können, erklärt Shaheer Siddiqui, promovierter Gastroenterologe bei Memorial Hermann, dem größten gemeinnützigen Gesundheitssystem im Südosten des US-Bundesstaates Texas. Mögliche Ursachen für erhöhte Triglyzeridwerte sind:

  • Lebensstil-Faktoren: Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und der Verzehr gesättigter Fette und raffinierter Kohlenhydrate können den Triglyzeridspiegel erhöhen.
  • Grundlegende medizinische Bedingungen: Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion und rheumatoide Arthritis können sich auf den Triglyceridspiegel auswirken.
  • Medikamente: Bestimmte Medikamente können sich ebenfalls auf den Triglyceridspiegel auswirken. Beispiele hierfür sind Betablocker zur Behandlung von Bluthochdruck, Kortikosteroide zur Behandlung von Entzündungen und orales Östrogen zur Hormonersatztherapie.
  • Genetik: Einige Fettstoffwechselstörungen, die den Triglyzeridspiegel erhöhen, sind familiär bedingt. Beispiele sind die genetisch bedingte kombinierte Hyperlipidämie sowie die genetisch bedingte Hypertriglyceridämie.

Normalerweise verursachen eure Triglyceride keine Bauchspeicheldrüsenentzündung, es sei denn, sie liegen im „sehr hohen“ Bereich – 500 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) – und ihr habt noch einen anderen Risikofaktor, wie zum Beispiel unkontrollierten Diabetes oder starken Alkoholkonsum.

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Was ihr dagegen tun könnt: Wenn ihr ein Risiko für Pankreatitis habt, könnt ihr eure Triglyceridwerte senken, indem ihr:

  • Reduziert euren Konsum von Zucker und raffinierten Kohlenhydraten.
  • Reduziert euren Alkoholkonsum oder verzichtet komplett darauf.
  • Ein regelmäßiges Trainingsprogramm mit 50 Minuten moderatem oder 75 Minuten intensivem Ausdauertraining und zwei Einheiten Krafttraining pro Woche.
  • Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und mageren Proteinen.

Euer Arzt kann euch auch Medikamente zur Senkung eurer Triglyceridwerte verschreiben, wie beispielsweise:

  • Statine
  • Verschreibungspflichtige Omega-3-Fettsäuren
  • Fibrate, wie zum Beispiel Fenofibrat

4. Zigaretten rauchen

Das Rauchen von Zigaretten kann das Risiko einer akuten oder chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung erhöhen. Wenn der Körper Tabak abbaut, können giftige Zusatzstoffe wie Nikotin und das aus Nikotin gewonnene Nitrosaminketon (NNK) die Zellen der Bauchspeicheldrüse schädigen und zu Entzündungen führen, so Siddiqui. Es ist erwiesen, dass Raucher ein wesentlich höheres Risiko haben, an einer akuten Pankreatitis zu erkranken, als Nichtraucher – und je mehr Zigaretten sie rauchen, desto größer ist ihr Risiko.

Doch ihr könnt etwas dagegen tun, das ist die gute Nachricht. Denn wenn ihr mit dem Rauchen aufhört, sinkt auch das Risiko einer Pankreatitis. Es gibt keine absolut sichere Methode, um mit dem Rauchen aufzuhören, aber es gibt einige Empfehlungen von Experten, die euch helfen können, mit dem Rauchen aufzuhören:

  • Wenn ihr wisst, warum ihr aufhören wollt, könnt ihr euren Plan besser durchhalten.
  • Reduziert schrittweise das Rauchen, bevor ihr aufhört, um das Verlangen zu minimieren.
  • Viel Sport treiben, um das Verlangen zu reduzieren.
  • Zusammenarbeit mit einem Therapeuten, wenn psychische Symptome das Rauchen begünstigen oder das Aufhören erschweren.
  • Nikotinersatzprodukte in Betracht ziehen.

5. Bestimmte Medikamente

Medikamente verursachen nur selten eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) – insgesamt etwa 0,1 bis 2 Prozent der Fälle mit akuter Bauchspeicheldrüsenentzündung. Eine medikamentenbedingte Bauchspeicheldrüsenentzündung verursacht in der Regel leichte bis mittelschwere Symptome, kann aber in einigen Fällen auch schwerwiegend sein.

Die ersten Symptome treten in der Regel innerhalb einer Woche nach Beginn der Einnahme des Medikaments auf. In manchen Fällen können die Symptome aber auch erst nach Wochen oder sogar Monaten auftreten. Einige Beispiele der zahlreichen Medikamente, die mit Pankreatitis in Verbindung gebracht werden, sind:

  • Angiotensin-Converting-Enzyme-Hemmer (ACE-Hemmer),
  • Statine
  • Orale Verhütungsmittel und Hormonersatztherapie
  • Diuretika
  • Hochaktive antiretrovirale Therapie
  • Valproinsäure
  • Hypoglykämie-Medikamente

Das könnt ihr dagegen tun: Wenn euer Medikament eine Bauchspeicheldrüsenentzündung auslöst, wird euer Arzt euch wahrscheinlich sagen, dass ihr es sofort absetzen sollt, und euch ein anderes Medikament empfehlen.

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6. Infektionen

Virale, bakterielle und parasitäre Infektionen verursachen etwa zehn Prozent der Fälle akuter Pankreatitis. Die meisten Infektionen, die zu Pankreatitis führen, werden durch Viren verursacht. Beispiele hierfür sind:

  • Hepatitis B, eine Infektion der Leber
  • HIV (Humanes Immundefizienz-Virus), ein Virus, das euer Immunsystem schwächt
  • Herpes Simplex, eine Geschlechtskrankheit, die Ausbrüche schmerzhafter, juckender Wunden im Genitalbereich verursacht
  • Varizella Zoster, das Virus, das für Windpocken und Gürtelrose verantwortlich ist

Was ihr dagegen tun könnt: Es gibt unterschiedliche Behandlungen für diese Viren, aber antivirale Medikamente können helfen, die Symptome zu kontrollieren. Impfstoffe können auch helfen, Infektionen wie Hepatitis B und Varizella Zoster zu verhindern. Andere Mikroorganismen, die manchmal eine Pankreatitis verursachen können, sind unter anderem:

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  • Salmonellen-Bakterien
  • Parasiten wie Ascaris lumbricoides und der chinesische Leberegel

Mit Antibiotika können Salmonellen behandelt werden, und Antiparasitika helfen, Parasiten abzutöten.

7. Hyperkalzämie

Hyperkalzämie – ein hoher Kalziumspiegel im Blut – kann eine Pankreatitis verursachen. Ein übermäßiger Kalziumspiegel im Blut ist am wahrscheinlichsten, wenn ihr unter Hyperparathyreoidismus leidet, was bedeutet, dass euer Körper zu viel Parathormone produziert. Dieses Hormon hilft bei der Regulierung des Kalziumspiegels.

Zwischen einem und acht Prozent der Fälle von Hyperparathyreoidismus führen zu Pankreatitis, aber Hyperparathyreoidismus selbst ist nicht so häufig: In den Vereinigten Staaten etwa sind jedes Jahr nur etwa 100.000 Menschen davon betroffen. In Deutschland wurden im Jahr 2020 nur 5739 Fälle verzeichnet. Oft verursacht diese Erkrankung keine Symptome und wird nur bei Routine-Blutuntersuchungen festgestellt. Dennoch könnt ihr einige Symptome feststellen, wie zum Beispiel:

  • Schwache Knochen
  • Nierensteine
  • Übermäßiger Harndrang

Was ihr dagegen tun könnt: Die Behandlung von Hyperparathyreoidismus umfasst in der Regel entweder Medikamente zur Regulierung des Kalziumspiegels in eurem Blut oder eine Operation zur Beseitigung einzelner Teile eurer Nebenschilddrüse.

8. Trauma, Verletzung oder Operation des Abdomens oder der Bauchspeicheldrüse

In seltenen Fällen kann sich eine Pankreatitis nach einem Bauchtrauma entwickeln, das beispielsweise durch folgende Ereignisse verursacht wurde:

  • Auto- und Fahrradunfälle
  • Ein Sturz oder eine andere Verletzung mit hohem Aufprall
  • Stichwunden oder Schussverletzungen

Aber das ist ziemlich ungewöhnlich. Zum Vergleich: Nur etwa zwischen 0,2 und 1,1 Prozent der traumatischen Unterleibsverletzungen führen zu einer Pankreatitis. Allerdings ist es auch möglich, später eine Bauchspeicheldrüsenentzündung zu entwickeln:

Operationen im Bauchraum: Zwischen 0,8 und vier Prozent der Unterleibsoperationen verursachen eine Pankreatitis. Diese Erkrankung muss zwar in der Regel medizinisch überwacht werden, entwickelt sich aber selten zu einer gefährlichen Komplikation.

Nicht-abdominale Operationen: Wirbelsäulenoperationen oder Operationen am Hals können in seltenen Fällen eine Pankreatitis verursachen.

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Endoskopische retrograde Cholangiopankreatographie (ERCP): Neben der Entfernung von Gallensteinen hilft die ERCP bei der Diagnose anderer Probleme mit der Gallenblase, der Bauchspeicheldrüse und den Gallengängen, indem sie dem Arzt ermöglicht, das entsprechende Gebiet zu sehen. Allerdings entwickeln zwei bis zehn Prozent der Menschen nach diesem Verfahren eine Bauchspeicheldrüsenentzündung.

9. Genetische Faktoren

Hereditäre Pankreatitis, also erblich bedingte Bauchspeicheldrüsenentzündung, kann zu chronischer Bauchspeicheldrüsenentzündung führen und das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs erhöhen. Diese seltene Erkrankung entsteht aufgrund genetischer Mutationen, die die Funktionsweise der Bauchspeicheldrüse beeinträchtigen. Die Symptome der hereditären Pankreatitis beginnen meist in der Kindheit. Dabei kommt es zu Schüben akuter Pankreatitis, die schließlich in eine chronische Pankreatitis übergehen.

Was ihr dagegen tun könnt: Ein Gentest kann bestätigen, ob eine erbliche Pankreatitis vorliegt. Die Behandlung konzentriert sich auf die Bewältigung der Symptome und die Reduzierung von Lebensgewohnheiten, die die Bauchspeicheldrüse schädigen können, wie Rauchen oder Alkoholkonsum.

10. Grundlegende Gesundheitsbedingungen

Folgende Gesundheitszustände können zu einer Pankreatitis führen:

Mukoviszidose: Etwa 1,25 Prozent der Menschen mit der Erbkrankheit Mukoviszidose entwickeln irgendwann eine Pankreatitis. Mukoviszidose schädigt die Lunge und das Verdauungssystem, indem sie die Flüssigkeiten im Körper verdickt.

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Bauchspeicheldrüsenkrebs: In manchen Fällen kann eine akute Pankreatitis ein frühes Anzeichen für Bauchspeicheldrüsenkrebs sein.

Fettleibigkeit: Das Risiko einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung steigt um etwa 35 Prozent, wenn ihr fettleibig seid oder einen Body-Mass-Index (BMI) von über 30 habt, verglichen mit einem BMI, der im „normalen“ Bereich liegt.

Diabetes: Bei Typ-2-Diabetes ist das Risiko einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung um das Eineinhalb- bis Dreifache höher als bei Menschen, die nicht an Diabetes leiden.

Behandlung

Beide Arten der Pankreatitis müssen medizinisch behandelt werden.

Behandlung der akuten Pankreatitis

Eine akute Pankreatitis erfordert häufig einen Krankenhausaufenthalt, da diese Form der Erkrankung zu schweren, lebensbedrohlichen Komplikationen führen kann. In einigen schweren Fällen kann es beispielsweise zu einer sogenannten nekrotisierenden Pankreatitis kommen, bei der ein Teil der Bauchspeicheldrüse abstirbt und zu einem Infektionsrisiko wird.

„Die nekrotisierende Pankreatitis kann sehr ernst sein und hat in der Vergangenheit eine hohe Sterblichkeitsrate gehabt“, erklärt Benias. Etwa 80 Prozent der Menschen, die mit einer akuten Pankreatitis ins Krankenhaus eingeliefert werden, haben einen milden Verlauf und können das Krankenhaus nach wenigen Tagen wieder verlassen, aber in etwa 0,7 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich.

Die Behandlung einer akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung beinhaltet in der Regel eine Schonung von Darm und Organen. Daher kann euer Arzt eine reine Flüssigkeitsdiät und große Mengen an intravenöser Flüssigkeit verschreiben.

Wenn sich eine akute Pankreatitis erst einmal entwickelt hat, können Ärzte nur noch unterstützende Maßnahmen ergreifen, um den Schweregrad der Erkrankung zu verringern, so Benias. Die weitere Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache der akuten Pankreatitis ab. Zum Beispiel könne eine Operation nötig sein, um Gallensteine zu entfernen, oder professionelle Unterstützung, um den Alkoholkonsum einzustellen, ergänzt Benias.

Wichtig: In etwa drei bis 13 Prozent der Fälle von akuter Pankreatitis wird die Bauchspeicheldrüse so stark geschädigt, dass sich daraus eine chronische Pankreatitis entwickelt – eine rechtzeitige medizinische Behandlung kann jedoch das Risiko einer chronischen Pankreatitis senken und dazu beitragen, langfristige gesundheitliche Folgen zu verhindern.

Behandlung der chronischen Pankreatitis

Die Behandlung der chronischen Pankreatitis konzentriert sich auf die Beseitigung der Auslöser, wie Alkohol, Tabak oder Medikamente, die ihr einnehmt. Laut Benias kann die Behandlung auch Folgendes umfassen:

  • Enzymersatztherapie vor den Mahlzeiten
  • Endoskopische oder chirurgische Verfahren, um den Druck im Inneren der Bauchspeicheldrüse zu mindern, der durch Narbengewebe entstanden ist

Eine chronische Pankreatitis kann auch zu Diabetes führen, wenn Teile der Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren, vernarbt und beschädigt sind. In diesem Fall kann die Behandlung darin bestehen, dass ihr Metformin oder Insulin einnehmen sollt, um euren Blutzucker zu kontrollieren. Darüber hinaus kann eine konstante Entzündung der Bauchspeicheldrüse auch das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs erhöhen. Die Behandlung umfasst in der Regel folgende Maßnahmen:

  • Chirurgischer Eingriff zur Entfernung von Tumoren in der Bauchspeicheldrüse oder in ihrer Nähe. In einigen Fällen kann auch die gesamte Bauchspeicheldrüse entfernt werden
  • Chemotherapie
  • Strahlenbehandlung

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Fazit

Die meisten Fälle von Bauchspeicheldrüsenentzündung werden durch Gallensteine und übermäßigen Alkoholkonsum verursacht, aber auch andere Faktoren wie genetische Vorbelastung und Verletzungen können das Risiko erhöhen.

Ihr könnt euer Risiko für eine Pankreatitis senken, indem ihr mit dem Rauchen aufhört, den Alkoholkonsum reduziert und euch ausgewogen ernährt. Das häufigste Symptom der Bauchspeicheldrüsenentzündung sind Schmerzen im Bauchraum, die oft in der Mitte auftreten und in den Rücken ausstrahlen. Wenn ihr diese Art Schmerzen habt, solltet ihr euch sofort an euren Arzt wenden. Eine Bauchspeicheldrüsenentzündung kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen, aber eine schnelle Behandlung kann helfen, die Symptome zu lindern, bevor sie sich verschlimmern.

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Dieser Artikel wurde von Melanie Gelo aus dem Englischen übersetzt. Das Original lest ihr hier.

FAQs

Welche Ursachen kann eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse haben? ›

Die häufigsten Ursachen der Entzündung sind Gallensteine und ein zu starker Alkoholkonsum. Meist ist die akute Entzündung nach ein bis zwei Wochen überstanden. Sie kann aber auch zu Komplikationen und Folgeerkrankungen führen. Dann kann die Behandlung mehrere Monate dauern.

Wie macht sich eine Entzündung in der Bauchspeicheldrüse bemerkbar? ›

Eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse macht sich durch plötzliche starke Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit und Erbrechen bemerkbar. In der Regel wird sie durch Gallensteine verursacht, die den Ausgang der Bauchspeicheldrüse verstopfen, oder durch starken Alkoholkonsum.

Wie sieht der Stuhlgang bei Bauchspeicheldrüsenentzündung aus? ›

Symptome bei exokriner Pankreasinsuffizienz

Typisch sind fettige Durchfälle (Fettstuhl) mit Bauchschmerzen. Der Kot erscheint fettig glänzend und riecht meist übel. Manchmal ist der Stuhl auch hell entfärbt oder dünnflüssig wie bei Durchfall.

Was macht man bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung? ›

Nichtoperative Therapie der chronischen Pankreatitis

Entscheidend für den Behandlungserfolg ist, dass die Patienten zeitlebens auf Alkohol und Nikotin verzichten. In der Regel gehen die Beschwerden bei einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung bereits zurück, sobald die Patienten weniger essen.

Kann Stress eine Bauchspeicheldrüsenentzündung auslösen? ›

Es wird vermutet, dass dies zu vermehrtem ER-Stress führt und einen neuen ursächlichen Mechanismus der Pankreatitis darstellt. Um diese Theorie zu beweisen, soll ein ER-Stress vermitteltes Tiermodell der chronischen Pankreatitis entwickelt werden.

Wie merkt man das die Bauchspeicheldrüse nicht in Ordnung ist? ›

Woran erkennen Sie eine Funktionsstörung der Bauchspeicheldrüse? Die Symptome einer Pankreasinsuffizienz können vielfältig sein: Schmerzen im Oberbauch, fettig-glänzender Stuhlgang, Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle - besonders nach dem Genuss fettiger Speisen.

Was darf man bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung nicht essen? ›

Grosse Mengen an fettreicher Nahrung wie Schweinsbraten oder Torte sind eine Gefahr für das Organ, weil das die Enzyme überfordert, welche die Fette verarbeiten. Insbesondere verhängnisvoll ist die Kombination von zu viel Fett und zu viel Alkohol.

Kann die Psyche auf die Bauchspeicheldrüse schlagen? ›

Probleme mit der Bauchspeicheldrüse können mit der Psyche im Zusammenhang stehen. Sie müssen daher schnell in den Griff bekommen werden. In diesem Artikel erfährst du, was es damit auf sich hat.

Ist Kaffee gut für die Bauchspeicheldrüse? ›

Ging man früher davon aus, dass gerade auch unter der relativ verbreiteten chronischen Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) leidende Menschen besser auf Kaffee als Teil ihrer Ernährung verzichten sollten, belegen Studien heute, dass hier kein Grund zur Sorge besteht.

Welche Medikamente sind schlecht für die Bauchspeicheldrüse? ›

Auch Medikamente können die Bauchspeicheldrüse auf Dauer so schädigen, dass eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung entsteht. Dazu gehören beispielsweise Valproat, ein Medikament gegen Epilepsie oder das Krebstherapeutikum Vincristin. In etwa 10–20 % der Fälle lässt sich keine Ursache erkennen.

Welcher Tee ist gut für die Bauchspeicheldrüse? ›

Tee
  • Kamille.
  • Fenchel.
  • Löwenzahn.
  • Anis.
  • Pfefferminze.
  • Salbei.
  • Tormentillwurzel aa ad 100,0.
  • Tgl. 3×1 Tasse; kalt ansetzen, aufkochen, 10 Min. ziehen lassen.

Wo im Rücken schmerzt die Bauchspeicheldrüse? ›

Die Schmerzen strahlen gürtelförmig vom Oberbauch in den Rücken oder vom Rücken zwischen den Schulterblättern gürtelförmig in den Oberbauch.

Was sind die ersten Anzeichen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs? ›

Warnzeichen
  • Gewichtsverlust in rund 90 Prozent aller Fälle.
  • Schmerzen im Bauchbereich oder im Rücken bei etwa 80 Prozent der Erkrankten.
  • Gelbsucht (ca. 70 Prozent)
  • Appetitverlust und Übelkeit (40 – 50 Prozent)
  • neu auftretender Diabetes mellitus (15 Prozent)
  • Erbrechen (15 Prozent)

Was schadet der Bauchspeicheldrüse am meisten? ›

Die bei Weitem häufigsten Ursachen für eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse sind Gallensteine und das (übermässige) Trinken von Alkohol, denn die Bauchspeicheldrüse reagiert besonders sensibel darauf.

Wo spürt man Schmerzen in der Bauchspeicheldrüse? ›

Ist die Bauchspeicheldrüse entzündet macht sich dies meist durch starke Schmerzen im Oberbauch bemerkbar, die gürtelförmig bis in den Rücken ziehen können. Übelkeit, Erbrechen und Blähungen können ebenfalls auftreten.

Kann sich die Bauchspeicheldrüse wieder erholen? ›

Rund 80 Prozent der Patienten erholen sich innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder. Bleibende Schäden entstehen nicht. Etwa 15 bis 20 Prozent erleiden jedoch einen schweren Verlauf. Teile der Bauchspeicheldrüse sterben ab.

Wie kann man die Funktion der Bauchspeicheldrüse testen? ›

Mit dem sogenannten Sekretin-Test können wir die Funktion der Bauchspeicheldrüse besonders genau messen. So können wir eine Unterfunktion der Bauchspeicheldrüse auch dann zuverlässig diagnostizieren, wenn ein weniger aufwändiges Verfahren, etwa der 13C-Triglycerid-Atemtest, nicht aussagekräftig sein sollte.

Wie lange dauert es bis eine Bauchspeicheldrüsenentzündung ausgeheilt ist? ›

Etwa 80 Prozent der Betroffenen sind nach ein bis zwei Wochen wieder gesund. Bei etwa 20 Prozent nimmt die Krankheit einen ernsteren Verlauf. Es kann dann Wochen bis Monate dauern, ehe Patienten geheilt sind. Im Fall einer schweren akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung sterben circa 15 Prozent der Betroffenen.

Kann man auch ohne Bauchspeicheldrüse leben? ›

Menschen, denen die Bauchspeicheldrüse teilweise oder ganz entfernt werden musste, können trotzdem ein relativ normales Leben führen.

Welches Obst und Gemüse bei Bauchspeicheldrüsenentzündung? ›

Gemüse sollte daher leicht angedünstet werden. Ballaststoffarme Ge- müsesorten (höchstens 2,0 g Ballaststoffe pro 100 g) wie Gurken, geschälte Tomaten, Chicoree, Zucchini, Kohlrabi und Chinakohl können in kleinen Mengen auch roh versucht werden.

Was ist Gift für die Bauchspeicheldrüse? ›

Tabak und Alkohol Gift für die Bauchspeicheldrüse

Sowohl Tabak- als auch Alkoholkonsum schädigen die Bauchspeicheldrüse und begünstigen rezidivierende akute Pankreatitiden sowie eine Chronifizierung der Entzündung.

Was für Vitamine sind am besten für die Bauchspeicheldrüse? ›

Die Vitamine A, D, E und K sind fettlöslich, ihre Aufnahme über den Darm ist daher u.a. von den Enzymen der Bauchspeicheldrüse abhängig. Sind nicht ausreichend Enzyme vorhanden, werden die Vitamine unverdaut mit dem Stuhl ausgeschie- den und es kann langfristig zu Mangelerscheinungen kommen.

Kann man bei einer Magenspiegelung auch die Bauchspeicheldrüse sehen? ›

Hierbei sind folgende Organe - Leber mit Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Milz und Nieren, sowie die großen Blutgefäße und die Blase - meist gut zu sehen. Der Magen und der Darm ist hiermit jedoch nur sehr eingeschränkt beurteilbar. Deshalb wird bei diesen Organen zur genaueren Beurteilung eine Endoskopie durchgeführt.

Sind Kartoffeln gut für die Bauchspeicheldrüse? ›

Folgende Gemüse sind sehr zu empfehlen: Karotten, Kartoffeln, Zucchetti, Fenchel, Erbsen, Knollensellerie, Randen, Kefen und Kürbis. Nicht zu empfehlen sind Gemüsesorten die Blähungen verursachen oder schwer verdaulich sind, wie alle Kohlsorten, Pilze, Lauch, Zwiebeln und Knoblauch.

Ist Zucker gut für die Bauchspeicheldrüse? ›

Zuviel Fett und Zucker führen zu einem hohen Triglyceridwert (Blutfett), welcher ein Risikofaktor für eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse ist.

Ist Bier gut für die Bauchspeicheldrüse? ›

Alkohol schädigt die Bauchspeicheldrüse. Dabei geht es nicht um das eine Feierabendbier oder den einen Wein in der Abendsonne. 20 Gramm pro Tag, also ein Glas Wein oder eine Flasche Bier, schädigen das Organ noch nicht. Aber alles, was das eine Glas übersteigt, kann die Bauchspeicheldrüse angreifen.

Hat man bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung Hunger? ›

Handelt es sich um eine leichte Form der Bauchspeicheldrüsenentzündung und der Patient hat Appetit, darf er normale, fettarme Kost essen. Bei der schweren Form ernähren die Ärzte den Patienten zunächst über Infusionen, die notwendigen Nährstoffe gelangen also direkt ins Blut.

In welchem Alter Bauchspeicheldrüsenentzündung? ›

Im ersten Fall erkranken die Betroffenen meist im Alter zwischen 40 und 60 Jahren, alkoholabhängige Patienten erkranken häufig zwischen 20 und 40 Jahren. Die Pankreatitis ist eine der wichtigsten Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse.

Kann die Bauchspeicheldrüse Blähungen verursachen? ›

Schwäche der Bauchspeicheldrüse

Wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr ausreichend Verdauungssäfte bildet, wird die Nahrung unvollständig verdaut (Maldigestion). Im Dickdarm führt der unzureichend verdaute Speisebrei dann zu Gärungsprozessen und damit zu Blähungen.

Ist Olivenöl gut für die Bauchspeicheldrüse? ›

Olivenöl unterstützt auch die Verdauung unseres Organismus, indem es den durch bestimmte Nahrungsmittel verursachten Säuregehalt vermeidet. Auch andere Organe, die zur Nahrungsaufnahme beitragen, wie die Bauchspeicheldrüse, die Gallenblase oder der Dünndarm, profitieren von den Vitaminen, die das Bio-Olivenöl liefert.

Welches Gewürz ist gut für die Bauchspeicheldrüse? ›

Viele frische Kräuter und Gewürze in den Speisen, wie Anis, Fenchel, Schafgarbe, Thymian, Kerbel, Kümmel und Koriander, aber auch Majoran und Estragon tun der Bauchspeicheldrüse gut.

Ist Pfefferminztee gut für die Bauchspeicheldrüse? ›

Wenn Übelkeit oder Völlegefühl im Vordergrund stehen, dann ist der Tee aus Pfefferminze das Mittel der Wahl. Diese Pflanze trägt zur Förderung des Gallenflusses bei, kann die Gallenbildung in der Leber und die Bauchspeicheldrüse positiv beeinflussen.

Hat man bei Bauchspeicheldrüsenkrebs Durchfall? ›

Bei manchen Krebserkrankungen ist Durchfall ein Symptom der Tumorerkrankung selbst, etwa bei Darmkrebs oder Bauchspeicheldrüsenkrebs.

In welchem Alter bekommt man Bauchspeicheldrüsenkrebs? ›

Das mittlere Erkrankungsalter liegt für Frauen bei 76 Jahren und für Männer bei 72 Jahren.

Was bedeuten Schmerzen zwischen den Schulterblättern? ›

Schmerzen zwischen den Schulterblättern

Eine häufige Ursache oberer Rückenschmerzen sind Verspannungen. Möglichweise steckt aber auch das sogenannte BWS-Syndrom hinter den Beschwerden. Hier schmerzt nicht nur der Bereich zwischen den Schulterblättern, sondern die Beschwerden treten auch vorne am Brustkorb auf.

Wo tut Bauchspeicheldrüsenkrebs weh? ›

Hat der Tumor eine gewisse Größe erreicht oder hat er sich bereits auf benachbarte Lymphknoten, die Leber oder Lunge ausgebreitet, kann es zu starken Schmerzen im Oberbauch kommen. Auch Rückenschmerzen können auftreten, da sich die Bauchspeicheldrüse unmittelbar vor der Wirbelsäule befindet.

Kann die Bauchspeicheldrüse Rückenschmerzen verursachen? ›

Da sich die Bauchspeicheldrüse unmittelbar vor der Wirbelsäule befindet, können Erkrankungen des Organs auch zu Rückenschmerzen führen, die sich vor allem in Rückenlage verstärken können. Mangelnde oder fehlende Insulinproduktion ruft Zuckerkrankheit hervor.

Wo tut es weh bei Bauchspeicheldrüsenkrebs? ›

Bauchspeicheldrüsenkrebs äußert sich bei rund 80 Prozent der Betroffenen durch Schmerzen im Oberbauch oder im Rücken. Die Schmerzen im Oberbauch gehen meist mit einem Druckgefühl und einem Völlegefühl einher. Die Schmerzen strahlen typischerweise gürtelförmig in den Rücken aus.

Welches Essen ist gut für die Bauchspeicheldrüse? ›

Eine vorbeugende Ernährung im eigentlichen Sinn gibt es nicht. Es ist wie immer: Gut tut ein ausgewogenes Essverhalten mit Vollkornprodukten, viel frischem Obst und Gemüse, Nüssen, mit magerem Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten, mit Käse, Milch, Naturjoghurt und gesunden Fetten/Ölen. Kaffee und Tees sind erlaubt.

Wie schädlich ist Zucker für die Bauchspeicheldrüse? ›

Zuviel Fett und Zucker führen zu einem hohen Triglyceridwert (Blutfett), welcher ein Risikofaktor für eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse ist.

Wie kann ich meine Bauchspeicheldrüse testen? ›

Ultraschalluntersuchung (Sonografie)

In den meisten Fällen untersucht der Internist die Patienten mittels Ultraschall, da diese Untersuchung leicht durchzuführen und für den Patienten ohne Risiko ist. So kann der Internist das Ausmaß der Entzündung sowie etwaige Schwellungen der Bauchspeicheldrüse sichtbar machen.

Was trinken bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung? ›

Stufenplan der Ernährung bei akuter Pankreatitis

Stufe 2: Orale Flüssigkeitsaufnahme, bestehend aus kleinen Mengen ungesüßtem Tee und parenterale Ernährung. Stufe 3: Gesüßter Tee (Haushaltszucker, Traubenzucker, Maltodextrin) und parenterale Ernährung.

Sind Nüsse gut für die Bauchspeicheldrüse? ›

Nüsse mit Bauchspeicheldrüsenentzündung lieber meiden

Nüsse sind zwar gesund, enthalten aber auch viel Fett. Bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung sollten sie daher gemieden werden.

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Author: Carlyn Walter

Last Updated: 02/05/2023

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